Mittwoch, 10. Februar 2010
Kontakt in Omsk
КАРИТАС, Омское отделение благотворительной католической организации
Адрес: 644070, г. Омск, ул. Звездова, 62/1
Телефоны: +7 (3812) 56 51 48 / +7 (3812) 56 78 88
Web: http://caritas-omsk.blogspot.com
E-mail: golovanova_irina@list.ru
E-mail: bkocaritas@rambler.ru
Андрейчук Сергей Петрович
Голованова Ирина
SPENDENKONTO DEUTSCHLAND:
Caritas Osnabrück
Sparkasse Osnabrück
BLZ: 26550105
KN: 235085
Stichwort: Hilfe für Caritas Omsk
Sonstige Kleinprojekte
Sonstige Kleinprojekte und Aktionen
Das Projekt „Fleissiges Bienchen“ des Kinderzentrums war ein großer Erfolg. Die 4 Bienenvölker haben 149 kg Honig gebracht. Er wurde an bedürftige Mütter und Kinder ausgegeben und an Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer verkauft.
Im Muromzowskij Rayon wurden Erholungsmaßnahmen für Kinder finanziert. 37 gesundheitlich sehr labile Kinder aus dysfunktionalen Familien wurden medizinisch untersucht und behandelt, erhielten eine kräftigende Verpflegung und ein Ferienprogramm.
Die Schule des Tewriskij Rayon im Omsker Oblast erhielt 2 gebrauchte Monitore und 3 Rechner.
Die Sozialämter in den Landkreisen Muromzewskij, Tara und Bolscheretschenskij im Omsker Oblast erhielten über 500 kg gebrauchte Kleidung.
Das Projekt „Fleissiges Bienchen“ des Kinderzentrums war ein großer Erfolg. Die 4 Bienenvölker haben 149 kg Honig gebracht. Er wurde an bedürftige Mütter und Kinder ausgegeben und an Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer verkauft.
Im Muromzowskij Rayon wurden Erholungsmaßnahmen für Kinder finanziert. 37 gesundheitlich sehr labile Kinder aus dysfunktionalen Familien wurden medizinisch untersucht und behandelt, erhielten eine kräftigende Verpflegung und ein Ferienprogramm.
Die Schule des Tewriskij Rayon im Omsker Oblast erhielt 2 gebrauchte Monitore und 3 Rechner.
Die Sozialämter in den Landkreisen Muromzewskij, Tara und Bolscheretschenskij im Omsker Oblast erhielten über 500 kg gebrauchte Kleidung.
Pfarrcaritas in den Dörfern
Pfarrcaritas in den Dörfern
Die ehrenamtlichen Helferinnen in den kleinen katholischen Gemeinden in den Dörfern Sargatskoje, Serebropolje und Slawjanka betreuen Kinder aus Alkoholikerfamilien, besuchen Alte und Kranke und sind Ansprechpartner für alle, die einen Menschen brauchen, dem sie von ihren Sorgen und Nöten erzählen können. Im Jahr 2008 haben sie sich zweimal in Omsk zur Dienstbesprechung und zum Erfahrungsaustausch versammelt. Die Omsker Caritas unterstützt ihre Sorge für Kinder aus dysfunktionalen Familien seit vielen Jahren mit den Projekten „Schulspeisung“ und „Schulsachen“.
Im Projekt „Schulspeisung“ finanziert die Caritas für Kinder, die Zuhause nicht jeden Tag etwas zu Essen haben, eine warme Mahlzeit am Tag in der Schulküche. Die Caritashelferinnen stellen die Liste der Kinder zusammen, bezahlen monatlich das Essengeld für sie in der Schule und kontrollieren, dass die Kinder wirklich am Schulessen teilnehmen. Im Laufe des Jahres 2008 haben insgesamt 239 Kinder des Oblast warmes Essen erhalten.
Im Projekt „Schulsachen“ erhalten Kinder aus armen Familien zum Beginn des Schuljahres eine Grundausstattung an Heften, Stiften und Malsachen. Auch wenn diese Ausstattung nicht für das ganze Schuljahr reicht, so stärkt sie doch die Motivation der Kinder zum Lernen. Schulsachen erhielten auch Kinder aus besonders armen Familien in der Stadt. Zum 1. September 2008 wurde eine solche Grundausstattung an Schulsachen an 290 Kinder ausgegeben.
Pfarrcaritas der Omsker Pfarreien
Sr. Juliane Lintner organisiert und koordiniert die Arbeit der Pfarrcaritas in den beiden Omsker Pfarrgemeinden. Dazu gehört vor allem der Besuchsdienst für alte und kranke Gemeindemitglieder, der Seniorenklub „Joachim und Anna“ und die seelsorgliche Beratung und Begleitung von ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern. Dafür steht ihr im Caritaszentrum ein Büro zur Verfügung.
Die ehrenamtlichen Helferinnen in den kleinen katholischen Gemeinden in den Dörfern Sargatskoje, Serebropolje und Slawjanka betreuen Kinder aus Alkoholikerfamilien, besuchen Alte und Kranke und sind Ansprechpartner für alle, die einen Menschen brauchen, dem sie von ihren Sorgen und Nöten erzählen können. Im Jahr 2008 haben sie sich zweimal in Omsk zur Dienstbesprechung und zum Erfahrungsaustausch versammelt. Die Omsker Caritas unterstützt ihre Sorge für Kinder aus dysfunktionalen Familien seit vielen Jahren mit den Projekten „Schulspeisung“ und „Schulsachen“.
Im Projekt „Schulspeisung“ finanziert die Caritas für Kinder, die Zuhause nicht jeden Tag etwas zu Essen haben, eine warme Mahlzeit am Tag in der Schulküche. Die Caritashelferinnen stellen die Liste der Kinder zusammen, bezahlen monatlich das Essengeld für sie in der Schule und kontrollieren, dass die Kinder wirklich am Schulessen teilnehmen. Im Laufe des Jahres 2008 haben insgesamt 239 Kinder des Oblast warmes Essen erhalten.
Im Projekt „Schulsachen“ erhalten Kinder aus armen Familien zum Beginn des Schuljahres eine Grundausstattung an Heften, Stiften und Malsachen. Auch wenn diese Ausstattung nicht für das ganze Schuljahr reicht, so stärkt sie doch die Motivation der Kinder zum Lernen. Schulsachen erhielten auch Kinder aus besonders armen Familien in der Stadt. Zum 1. September 2008 wurde eine solche Grundausstattung an Schulsachen an 290 Kinder ausgegeben.
Pfarrcaritas der Omsker Pfarreien
Sr. Juliane Lintner organisiert und koordiniert die Arbeit der Pfarrcaritas in den beiden Omsker Pfarrgemeinden. Dazu gehört vor allem der Besuchsdienst für alte und kranke Gemeindemitglieder, der Seniorenklub „Joachim und Anna“ und die seelsorgliche Beratung und Begleitung von ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern. Dafür steht ihr im Caritaszentrum ein Büro zur Verfügung.
Bildungszentrum mit Gästebereich
Bildungszentrum mit Gästebereich
Im Bildungszentrum finden Seminare und Veranstaltungen statt für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Omsker Caritas und der Diözese, für Klienten verschiedener Projekte des Caritas-Sozialzentrums, Veranstaltungen der Pfarrgemeinden und anderer Organisationen:
Nr. Veranstaltung Personen
1. Seminare und Kurse der Diözesancaritas: 155
2 Seminare für Mitarbeiterinnen der Hauskrankenpflegezentren 14
4 Seminare für Mitarbeiterinnen verschiedener Fachbereiche 141
2. Seminare und Veranstaltungen der Omsker Caritas: 282
3 Seminare in der Hauskrankenpflege für die Mitarbeiter der Sozialämter 40
2 Mitarbeitertage 100
2 Freiwilligentage 54
47 Treffen für Besucher der Suppenküche (P. Melichar und Psychotherapeut)9
20 Treffen der Schwestern mit den Mitabeitern (Sr. Paula und Sr. Juliane)29
1 Treffen mit den Vertretern der Sozialämter 25
1 Runder Tisch für Obdachlosenarbeit 25
3. Veranstaltungen der Omsker Pfarrgemeinden: 143
8 Treffen „Exerzitien im Alltag“ 56
1 Familientreffen 6
20 Jugendtreffen 8
1 Besinnungstag 25
1 Gebet über Einheit der Christen 38
4. Kurse und Veranstaltungen anderer Organisationen: 130
Sonntagstreff der Ukrainer und der polnischen Gesellschaft
Anonyme Alkoholiker, Anonyme Drogenabhängige, Familien von Suchtkranken
Gruppen „Gesundheit“
Psychotherapeutische Liga, Englischer Wohltätigkeitsfond
Im Gästebereich haben im Laufe des Jahres insgesamt 165 Seminarteilnehmer, 69 ausländische Gäste und ehrenamtliche Helfer und 318 Einzelgäste gewohnt.
Im Bildungszentrum finden Seminare und Veranstaltungen statt für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Omsker Caritas und der Diözese, für Klienten verschiedener Projekte des Caritas-Sozialzentrums, Veranstaltungen der Pfarrgemeinden und anderer Organisationen:
Nr. Veranstaltung Personen
1. Seminare und Kurse der Diözesancaritas: 155
2 Seminare für Mitarbeiterinnen der Hauskrankenpflegezentren 14
4 Seminare für Mitarbeiterinnen verschiedener Fachbereiche 141
2. Seminare und Veranstaltungen der Omsker Caritas: 282
3 Seminare in der Hauskrankenpflege für die Mitarbeiter der Sozialämter 40
2 Mitarbeitertage 100
2 Freiwilligentage 54
47 Treffen für Besucher der Suppenküche (P. Melichar und Psychotherapeut)9
20 Treffen der Schwestern mit den Mitabeitern (Sr. Paula und Sr. Juliane)29
1 Treffen mit den Vertretern der Sozialämter 25
1 Runder Tisch für Obdachlosenarbeit 25
3. Veranstaltungen der Omsker Pfarrgemeinden: 143
8 Treffen „Exerzitien im Alltag“ 56
1 Familientreffen 6
20 Jugendtreffen 8
1 Besinnungstag 25
1 Gebet über Einheit der Christen 38
4. Kurse und Veranstaltungen anderer Organisationen: 130
Sonntagstreff der Ukrainer und der polnischen Gesellschaft
Anonyme Alkoholiker, Anonyme Drogenabhängige, Familien von Suchtkranken
Gruppen „Gesundheit“
Psychotherapeutische Liga, Englischer Wohltätigkeitsfond
Im Gästebereich haben im Laufe des Jahres insgesamt 165 Seminarteilnehmer, 69 ausländische Gäste und ehrenamtliche Helfer und 318 Einzelgäste gewohnt.
Näherei

Näherei
Die Näherei der Caritas ist ein Projekt, in dem sich verschiedene Frauen ehrenamtlich engagieren. Sie verarbeiten Woll- und Stoffreste zu Kinderkleidung. Behinderte Frauen stricken zu Hause Socken und Handschuhen für Obdachlose. Und für Gäste werden - gegen eine Spende für die Caritas – echte russische Souvenirs angefertigt.
Im Laufe des Jahres haben die Ehrenamtlichen 800 Kleidungsstücke genäht und 136 gestrickt.
Hauskrankenpflege
Hauskrankenpflege
Seit 2005 nimmt die Omsker Caritas am Hauskrankenpflegeprogramm der Caritas in Russland teil. Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der Lebensqualität alter, kranker und behinderter Menschen und ihrer Pflegepersonen im häuslichen Bereich, die Stärkung ihrer Selbsthilfekräfte und die Verbesserung der Pflegekompetenz bei Krankenschwestern und anderen Pflegekräften.

Die Zentren bieten Beratung, Schulung und Anleitung in der Pflege, bei der Auswahl, der Beschaffung und dem Umgang mit Pflege-hilfsmitteln an. Pflegehilfsmittel können vorüber-gehend ausgeliehen werden.
2008 nahmen 367 Personen die Dienste der Hauskrankenpflege in Anspruch:
249 Beratung und Schulung in der Pflege
und bei der Versorgung mit Hilfsmitteln
42 Individuelle Anleitung Zuhause
211 Ausleih von Pflegehilfsmitteln
93 Schulung von Pflegekräften
Seit 2005 nimmt die Omsker Caritas am Hauskrankenpflegeprogramm der Caritas in Russland teil. Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der Lebensqualität alter, kranker und behinderter Menschen und ihrer Pflegepersonen im häuslichen Bereich, die Stärkung ihrer Selbsthilfekräfte und die Verbesserung der Pflegekompetenz bei Krankenschwestern und anderen Pflegekräften.

Die Zentren bieten Beratung, Schulung und Anleitung in der Pflege, bei der Auswahl, der Beschaffung und dem Umgang mit Pflege-hilfsmitteln an. Pflegehilfsmittel können vorüber-gehend ausgeliehen werden.
2008 nahmen 367 Personen die Dienste der Hauskrankenpflege in Anspruch:
249 Beratung und Schulung in der Pflege
und bei der Versorgung mit Hilfsmitteln
42 Individuelle Anleitung Zuhause
211 Ausleih von Pflegehilfsmitteln
93 Schulung von Pflegekräften
Straßenambulanz für Obdachlose

Straßenambulanz für Obdachlose
Obdachlose Menschen sind in Rußland eine Randgruppe, der die Gesellschaft mit offener Verachtung begegnet. Gewalttätige Übergriffe durch die Bevölkerung und die Polizei, mit Körperverletzung bis hin zu Totschlag, sind keine Seltenheit und werden im Allgemeinen nicht geahndet. Obdachlose leben in den Schächten der Fernheizung, in Zelten und Bretterbuden, auf der Mülldeponie und im Stadtwald.

Von Obdachlosigkeit betroffen sind Männer und Frauen, junge und alte Menschen, Gesunde und Kranke, manchmal auch Babys und Kleinkinder.
Auch wenn in den letzten Jahren insgesamt ein deutlicher Rückgang der Anzahl der Obdachlosen festzustellen ist, so ist doch das Leben der noch auf der Straße lebenden Menschen unter sibirischen Bedingungen unvorstellbar hart und ihre Lebenserwartung sehr gering.
Ihre Reihen füllen sich jedoch immer wieder, insbesondere mit ehemaligen Heimkindern und Haftentlassenen, weil sie am schlechtesten einen Platz in der Gesellschaft finden.
Die Caritas Omsk hat seit 1997 eine Straßenambulanz für Obdachlose. In mit einem speziell eingerichteten Fahrzeug erhalten Obdachlose in der Nähe vom Bahnhof qualifizierte medizinische Hilfe, ein warmes Mittagessen, Kleidung und Beratung und erfahren Achtung und menschliche Zuwendung.
2008 wurden 476 obdachlose Menschen am Ambulanzbus versorgt. Sie erhielten:
4.307 medizinische Hilfe
15.106 Mittagessen
229 Kleidung, Schuhe
1.022 Seife
90 Weihnachtsgeschenke
Mutter-Kind-Zentrum

Mutter-Kind-Zentrum
Das Mutter-Kind-Zentrum bietet Schwangerschaftsberatung, Geburtsvorbereitung, sowie Schulung und Beratung für Mütter mit Kleinkindern bis zu 3 Jahren und Familien mit behinderten Kindern. Besondere Aufmerksamkeit gilt jungen Frauen, die im Heim aufgewachsen sind. Bedürftige Mütter können sich Kindersachen, Babywagen, Kinderbett etc. ausleihen. Mütter ohne eigenes Einkommen erhalten für sich und für ihre Kinder Lebensmittel, Vitamine und andere Hilfen. Oberstes Ziel des Mutter-Kind-Zentrums ist es, den Müttern zu helfen, ihr Kind lieben zu lernen.
Im Jahr 2008 wurden im Mutter-Kind-Zentrum
142 Familien mit 125 Kindern betreut:
1.567 Beratungsgespräche mit der Heilpädagogin
1.589 Beratungsgespräche für Eltern
201 Schwangerschaftsberatungen
487 Massagen und Schulung der Mütter in
Massage für ihr Kind
250 Aromatherapie
Kinderzentrum

Kinderzentrum
Das Kinderzentrum nimmt seit Mai 2005 am Kinderprogramm der Diözesancaritas teil. Das Zentrum besuchten im Laufe des Jahres 2008 insgesamt 73 Kinder, deren Familienleben von Armut, sozialer Ausgrenzung, Alkohol- und Drogenabhängigkeit, physischer und emotionaler Verwahrlosung und häuslicher Gewalt gekennzeichnet ist.
Im Rahmen des Diözesanprogramms wurde ein pädagogisches Konzept zur sozialen Integration und Rehabilitation dieser Kinder erarbeitet.
Die Mitarbeiterinnen des Kinderzentrums nehmen an einem umfangreichen Schulungs-programm teil.
Die Kinder haben ihrem Zentrum den Namen
«Land der Freude» gegeben.
Suppenküche

Suppenküche
Familien und Rentner mit sehr geringem Einkommen können entweder 5x wöchentlich in der Suppenküche des Sozialzentrums ein warmes Mittagessen oder 2x wöchentlich in ihrem Stadtteil am Ambulanzwagen Brot und Tee bekommen.
Für 35 Kinder bringt der Ambulanzbus 2x wöchentlich Brötchen und Tee direkt in die Schule.
Im Laufe des Jahres 2008 wurden insgesamt an 686 Erwachsene und 588 Kinder 41.840 Portionen warmes Essen und 10.447 Portionen Brot und Tee ausgegeben. 200 Kinder bekamen ein Weihnachtsgeschenk.
Kleiderkammer
Kleiderkammer
In der Kleiderkammer bekommen Bedürftige Hilfe in Form von Kleidung, Schuhen, Bettwäsche und Decken. Die Kleidung wird jetzt überwiegend von der Omsker Bevölkerung gespendet, insbeson-dere von Pfarrgemeinden, Studenten, Mitarbeitern anderer Organisationen, die zu diesem Zweck Aktionen durchführen. Pakete aus dem Ausland sind nur noch eine Ergänzung. Im Herbst werden nach Möglichkeit Winterstiefel gekauft, weil der Bedarf das Angebot weit übersteigt und viele Kinder ohne diese Hilfe im Winter nicht zur Schule gehen könnten.
Im Laufe des Jahres 2008 erhielten 1.284 Erwachsenen und 1.359 Kindern insgesamt 5,1 Tonnen Kleidung, Schuhe, Bettwäsche und Decken.
In der Kleiderkammer bekommen Bedürftige Hilfe in Form von Kleidung, Schuhen, Bettwäsche und Decken. Die Kleidung wird jetzt überwiegend von der Omsker Bevölkerung gespendet, insbeson-dere von Pfarrgemeinden, Studenten, Mitarbeitern anderer Organisationen, die zu diesem Zweck Aktionen durchführen. Pakete aus dem Ausland sind nur noch eine Ergänzung. Im Herbst werden nach Möglichkeit Winterstiefel gekauft, weil der Bedarf das Angebot weit übersteigt und viele Kinder ohne diese Hilfe im Winter nicht zur Schule gehen könnten.
Im Laufe des Jahres 2008 erhielten 1.284 Erwachsenen und 1.359 Kindern insgesamt 5,1 Tonnen Kleidung, Schuhe, Bettwäsche und Decken.
Sozialberatung
Sozialberatung
Die Allgemeine soziale Beratung ist die erste Anlaufstelle für Bedürftige. Hier werden die individuelle Situation, der konkrete Hilfebedarf und die möglichen Hilfen durch die Caritas geprüft. Bei Bedarf erhalten die Besucher Hilfe bei Antragstellungen, Behördenproblemen, Wohnraum- oder Arbeitssuche, Verlust von persönlichen Dokumenten. Etwa 80% der Klienten kommen mit einer Überweisung vom Sozialamt. Wenn kein Hausbesuchsprotokoll des Sozialamtes vorliegt, machen die Mitarbeiter selbst Hausbesuche, um die Situation der Familie und den Hilfebedarf real einschätzen zu können.
Im Jahr 2008 wurden in der Sozialberatung Familien mit 1.717 Erwachsenen und 136 Kindern betreut. Die Beratungsstelle leistete:
2.068 Beratungen zu sozialen Problemen
74 Hausbesuche
25 Beschaffung von Medikamenten
10 Hilfe bei der Wiederbeschaffung von Dokumenten
Die Allgemeine soziale Beratung ist die erste Anlaufstelle für Bedürftige. Hier werden die individuelle Situation, der konkrete Hilfebedarf und die möglichen Hilfen durch die Caritas geprüft. Bei Bedarf erhalten die Besucher Hilfe bei Antragstellungen, Behördenproblemen, Wohnraum- oder Arbeitssuche, Verlust von persönlichen Dokumenten. Etwa 80% der Klienten kommen mit einer Überweisung vom Sozialamt. Wenn kein Hausbesuchsprotokoll des Sozialamtes vorliegt, machen die Mitarbeiter selbst Hausbesuche, um die Situation der Familie und den Hilfebedarf real einschätzen zu können.
Im Jahr 2008 wurden in der Sozialberatung Familien mit 1.717 Erwachsenen und 136 Kindern betreut. Die Beratungsstelle leistete:
2.068 Beratungen zu sozialen Problemen
74 Hausbesuche
25 Beschaffung von Medikamenten
10 Hilfe bei der Wiederbeschaffung von Dokumenten
Lebensmittelhilfe

Lebensmittelhilfe
Hilfe in Form von Lebensmittelpaketen erhalten Familien in besonderen Notsituationen. Dazu gehören Wohnungsbrand, Diebstahl oder ein Einkommen, das weit unter dem Existenzminimum liegt. Die Hilfe ist meist einmalig. Kranke, die wegen offener Tuberkulose nicht arbeitsfähig sind und noch keine Rente bekommen, können für sich und ihre minderjährigen Kinder über einen längeren Zeitraum Lebensmittelhilfe bekommen. Den Umfang der Hilfe für jede Familie legt die Sozialberatung der Caritas fest.
Die Lebensmittelpakete beinhalten Grundnahrungsmittel wie Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Buchweizen, Gries, Öl und Vitaminpräparate für die Kinder.
Im Jahr 2008 wurden 835 Lebensmittelpakete an Familien von Tuberkulosepatienten ausgegeben. Familien in besonderen Notsituationen erhielten 2.968 Lebensmittel-pakete.
Insgesamt bekamen 1.041 Erwachsene und 2.061 Kinder ein Lebensmittelpaket.
Die enorme Steigerung der Preise für Grundnahrungsmittel im Herbst 2008 verschärft erneut die Not in sozial schwachen Familien.
Optiker

Optiker
Seit 1998 gibt die Omsker Caritas Brillen aus an bedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stadt und in den Landkreisen des Omsker Oblast.
Die Brillen werden nach Rezept angefertigt oder aus den Beständen ausgewählt. Meist müssen die Gläser von der Caritas gekauft werden, da von den noch vorhandenen Brillen aus der humanitären Hilfe nur noch das Gestell verwendbar ist.
2008 wurden insgesamt 444 Brillen ausge-geben und 22 Brillen repariert.
Das Caritas-Sozialzentrum in Omsk
Die Caritas in Omsk wurde im Herbst 1995 als Regionalcaritasverband für den Omsker Oblast gegründet und ist bei der Justizverwaltung in Omsk als religiöser Wohlfahrtsverband staatlich anerkannt. Die Verantwortung für Aufbau, Leitung, Konzept und Finanzierung der Caritas Omsk hatten von Anfang an Schwestern der deutschen Ordensgemeinschaften der „Armen-Schwestern vom hl.Franziskus“ (Aachen) und der „Missionarinnen Christi“ (München). Seit 2004 haben einheimische Mitarbeiter die Leitung übernommen. In den mehr als 10 Jahren seit der Gründung hat sich die Caritas Omsk für der Stadt- und Oblastverwaltung zum größten und kompetentesten Partner im sozialen Dienst entwickelt.
Das Wirkungsgebiet der Caritas Omsk umfasst die Stadt Omsk und den Omsker Oblast. Der Omsker Oblast ist ein Bundesland im verhältnismäßig dicht besiedelten Westen Sibiriens. Auf einer Fläche von 139.700 km² (etwas kleiner als Deutschland) leben ca. 2 Millionen Einwohner: etwa 1,2 Millionen in Omsk und weitere 800.000 in den 32 Landkreisen. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 14,6 Personen auf 1 km².
Das Caritas-Sozialzentrum in Omsk
war in der Aufbauzeit zunächst in 3 kleinen Zimmern in einem ehemaligen Studentenwohnheim untergebracht und von Juli 1997 bis Dezember 2000 im Keller eines Wohnhauses. Im Januar 2001 konnte die Caritas in ein ehemaliges Fabrikgebäude umziehen, das nun den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern normale Arbeitsbedingungen und den bedürftigen Familien Beratung und Hilfe in einem menschenwürdigen Umfeld ermöglicht. In den sozialen Diensten, der Verwaltung und der Hauswirtschaft sind 45 MitarbeiterInnen beschäftigt. Darüber hinaus wird die Arbeit von mehr als 20 ehrenamtlichen Helfern unterstützt.
Die verschiedenen Aufgabengebiete sind folgenden Fachbereichen zugeordnet:
1. Soziale Hilfen für bedürftige Familien, Rentner und Behinderte
2. Kinder- und Jugendhilfe
3. Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe
4. Bildung
Das Wirkungsgebiet der Caritas Omsk umfasst die Stadt Omsk und den Omsker Oblast. Der Omsker Oblast ist ein Bundesland im verhältnismäßig dicht besiedelten Westen Sibiriens. Auf einer Fläche von 139.700 km² (etwas kleiner als Deutschland) leben ca. 2 Millionen Einwohner: etwa 1,2 Millionen in Omsk und weitere 800.000 in den 32 Landkreisen. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 14,6 Personen auf 1 km².
Das Caritas-Sozialzentrum in Omsk
war in der Aufbauzeit zunächst in 3 kleinen Zimmern in einem ehemaligen Studentenwohnheim untergebracht und von Juli 1997 bis Dezember 2000 im Keller eines Wohnhauses. Im Januar 2001 konnte die Caritas in ein ehemaliges Fabrikgebäude umziehen, das nun den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern normale Arbeitsbedingungen und den bedürftigen Familien Beratung und Hilfe in einem menschenwürdigen Umfeld ermöglicht. In den sozialen Diensten, der Verwaltung und der Hauswirtschaft sind 45 MitarbeiterInnen beschäftigt. Darüber hinaus wird die Arbeit von mehr als 20 ehrenamtlichen Helfern unterstützt.
Die verschiedenen Aufgabengebiete sind folgenden Fachbereichen zugeordnet:
1. Soziale Hilfen für bedürftige Familien, Rentner und Behinderte
2. Kinder- und Jugendhilfe
3. Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe
4. Bildung
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