Die Caritas in Omsk wurde im Herbst 1995 als Regionalcaritasverband für den Omsker Oblast gegründet und ist bei der Justizverwaltung in Omsk als religiöser Wohlfahrtsverband staatlich anerkannt. Die Verantwortung für Aufbau, Leitung, Konzept und Finanzierung der Caritas Omsk hatten von Anfang an Schwestern der deutschen Ordensgemeinschaften der „Armen-Schwestern vom hl.Franziskus“ (Aachen) und der „Missionarinnen Christi“ (München). Seit 2004 haben einheimische Mitarbeiter die Leitung übernommen. In den mehr als 10 Jahren seit der Gründung hat sich die Caritas Omsk für der Stadt- und Oblastverwaltung zum größten und kompetentesten Partner im sozialen Dienst entwickelt.
Das Wirkungsgebiet der Caritas Omsk umfasst die Stadt Omsk und den Omsker Oblast. Der Omsker Oblast ist ein Bundesland im verhältnismäßig dicht besiedelten Westen Sibiriens. Auf einer Fläche von 139.700 km² (etwas kleiner als Deutschland) leben ca. 2 Millionen Einwohner: etwa 1,2 Millionen in Omsk und weitere 800.000 in den 32 Landkreisen. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 14,6 Personen auf 1 km².
Das Caritas-Sozialzentrum in Omsk
war in der Aufbauzeit zunächst in 3 kleinen Zimmern in einem ehemaligen Studentenwohnheim untergebracht und von Juli 1997 bis Dezember 2000 im Keller eines Wohnhauses. Im Januar 2001 konnte die Caritas in ein ehemaliges Fabrikgebäude umziehen, das nun den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern normale Arbeitsbedingungen und den bedürftigen Familien Beratung und Hilfe in einem menschenwürdigen Umfeld ermöglicht. In den sozialen Diensten, der Verwaltung und der Hauswirtschaft sind 45 MitarbeiterInnen beschäftigt. Darüber hinaus wird die Arbeit von mehr als 20 ehrenamtlichen Helfern unterstützt.
Die verschiedenen Aufgabengebiete sind folgenden Fachbereichen zugeordnet:
1. Soziale Hilfen für bedürftige Familien, Rentner und Behinderte
2. Kinder- und Jugendhilfe
3. Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe
4. Bildung